Ips typographus oder der Buchdrucker |
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| Reich | Animalia | |
| Klasse | Insecta | |
| Ordnung | Coleoptera | |
| Familie | Curculionidae | |
| Unterfamilie | Scolytinae | |
| Schutzstatus | nicht bedroht |
Habitus
Der Buchdrucker zählt zur Familie der Borkenkäfer. Der walzenförmige Körper ist dunkelbraun gefärbt mit einer Länge von 4-5,5 mm. Der Kopf ist stark nach unten geneigt und fast vollständig vom Thorax bedeckt. Die Elytren fallen am Abdomen steil ab und weisen hier vier Zähne auf von denen der dritte, dorsal betrachtet, größer als die anderen und keulenförmig verdickt ist. Die Fühler sind kurz und besitzen eine Endkeule. Der Buchdrucker gilt als schädlich, da er unter der Rinde lebt und den Bast der Bäume zersetzt, was bei vermehrtem Befall zum Absterben dieses führt. Braunes Bohrmehl um die Bäume deutet auf einen Befall hin. |
Pheromonbiologie
Geschwächte Fichten sondern Kairomone ab, die die Männchen anlocken. Die Fichten sondern zur Abwehr Harz ab das einige Käfer tötet, jedoch werden Harzbestandteile (Monoterpene) auch von ihnen in Pheromone (cis-Verbenol) umgewandelt wird um weitere Artgenossen anzulocken. Zur Anlockung der Weibchen dient Ipsdienol. Ist die Paarung vollzogen und die Fichte damit vollständig besiedelt, werden Pheromone mit repellenter Wirkung verbreitet. Sie verhindern eine Überbesiedlung der Fichte und sichern damit die Überlebenschancen der folgenden Generation. |
Feinde
Eine Reihe von Tierarten sind Räuber oder Parasitoide des Buchdruckers: |
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