| Teil 7/7 - a/b | Libellen fotografieren |
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Kleinlibellen: Teil 2 (Ischnura elegans & Pyrrhosoma nymphula) - Teil 5 (Calopteryx spec.) |
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Sonstiges: Teil 7/a (Libellen fotografieren) - Teil b: Fledermäuse fotografieren |
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Tips zur Fotografie ♂ Große Königslibelle (Anax imperator) im Flug (1-a) |
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Libellen sind neben Schmetterlingen bei Naturfotografen die beliebtesten Insekten. Wahrscheinlich liegt dies einerseits daran, dass die Tiere sehr farbenfroh sind, andererseits vielleicht an der Faszination der Tiere selbst, die so pfeilschnell durch die Gegend jagen. Zudem sind sie (für hiesige Insekten) riesig und damit leichter mit herkömmlichen Kameras in adäquater Größe zu fotografieren. Wenn man sich daran machen möchte, Libellen zu fotografieren, dann sollte man wie immer in der Naturfotografie etwas über die Tiere wissen. So kann man zum Beispiel Libellen in zwei Unterordnungen einteilen, die sich unterschiedlich verhalten und demnach unterschiedliche Herangehensweisen mit sich bringen. Auch lässt sich der Lebenszyklus von Libellen generell in den aquatisch verlaufenden Larvalabschnitt und den terestrischen Imaginalabschnitt unterteilen. Wie immer in der Naturfotografie gilt: Höchste Priorität hat der Schutz der Tiere selbst wie auch ihrem Habitat. Der beste Schnappschuss rechtfertigt nicht das Niedertrampeln von ganzen geschützten Orchideen-Populationen im Uferbereich. |
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♂ Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa) in den letzten Strahlen der Sonne (1-c)55 mm - 1/5.6 - 1/250 - 100 *) Zumeist wird sich der geneigte Fotograf jedoch eher den Imagos zuwenden. Kleinlibellen (der Unterschied wird hier erklärt) sind hierbei aus mehreren Gründen sicherlich die einfacheren Objekte, auch wenn sie kleiner sind:
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Blutrote ♂ Heidelibelle (Sympetrum sanguineum) auf ihrem Ansitz (2-c)55 mm - 1/5.6 - 1/400 - 400 *) Wie immer sollte man sich, wenn man sich an ein unbekanntes Terrain wagt, mit Geduld wappnen und mit einfacheren Motiven beginnen. Ein paar Tips erleichtern den Start.
Auge der ♀ Großen Heidelibellen (Sympetrum striolatum) (1-c)Retro-Adapter *) ♂ Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta) im Flug (1-b)135 mm - 1/8.0 - 1/640 - 400 *)
Azurjungfern im Netz einer Zebra-spinne (Argiope bruennichi) (1-d) 105 mm - 1/6.3 - 1/160 - 100 *)
Ob man zur Fotografie nun einen Blitz verwenden möchte oder nicht ist eine Glaubensfrage. Einerseits führt dies zu unnatürlichen Spiegelungen auf den Flügeln, Komlexaugen und dem Leib der Tiere. Auf der anderen Seite kann manchmal nur so genügend Licht erzeugt werden, um beispielsweise Belichtungszeit und Blende so wählen zu können, dass der Flügelschlag bei ausreichender Tiefenschärfe einfriert. |
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Man kann Anhand der Bilder häufig recht gut die Arten bestimmen. Hierzu sind fast durchgängig die Männchen besser geeignet. Zwischen den beiden Bewährt zur Bestimmung hat sich "Der Kosmos Libellenführer" von Bellmann (Kosmos Verlag) und "Der Kosmos Libellenführer" von Jurzitza (ebenfalls Kosmos Verlag). Des Weiteren können Libellen über diverse bestimmt werden (z.B. http://www.libellenfunde.de) und teilweise der Fund gleich für eine Kartierung eingetragen werden. |
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*) Die Zahlenfolge bedeutet folgendes: Brennweite - Blende - Belichtungszeit - ISO-Zahl |
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| Kamera: | Objektiv: |
| 1) Canon EOS 400D (aka DIGITAL REBEL XTi) | a) Canon EF100-300mm f/4.5-5.6 USM |
| 2) Canon EOS 350D (aka DIGITAL REBEL XT) | b) Canon EF35-135mm f/4-5.6 USM |
| c) Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 | |
| d) Canon EF28-105mm f/4-5.6 USM | |
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| Libellen Baden-Württembergs: Libellen Baden-Württembergs, Bd.1 & 2 (Ulmer Verlag) Bellmann: Der Kosmos Libellenführer" - 2. Auflage (Kosmos Verlag) Jurzitza: Der Kosmos Libellenführer - 2. Auflage (Kosmos Verlag) http://libelleninfo.de/ http://www.libellenfunde.de/ |
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| Sönke von den Berg |