Centruroides exilicauda
oder der Arizona-Rindenskorpion |
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| Reich | Animalia | |
| Stamm | Arthropoda | |
| Klasse | Arachnida | |
| Ordnung | Scorpiones | |
| Familie | Buthidae |
Centruroides exilicauda kommt
in den Wüstengebieten der südwestlichen USA und Mexikos vor.
So erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der Art von der Baja California
und das südliche Kalifornien über das südliche Nevada,
Utah, Arizona, New Mexico und den an diese Gebiete angrenzenden Norden
Mexikos |
Die Gattung Centruroides gehört zur artenreichsten und die meisten Arten von medizinischer Bedeutung beinhaltenden Skorpionsfamilie Buthidae. |
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Centruroides exilicauda ist mit einer maximalen Körpergröße von 7 cm eine mittelgroße Skorpionsart. Im Feld ist sie von Arten anderer Skorpionsfamilien durch die Kombination von
Von anderen
Arten der Gattung Centruroides unterscheidet sich diese Art durch Verbreitung
(in Nevada, Utah und Kalifornien die einzige etablierte Art dieser Gattung)
sowie durch die Carapaxzeichnung, wenn vorhanden (die Schwesterart C. vittatus besitzt z.B. üblicherweise ein schwarzes Dreieck vor den Mittelaugen). |
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C. exilicauda nahe
Blythe (Arizona) |
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Wie die meisten (alle?) Skorpionsarten
führt diese Art einen “Paarungstanz” auf, bei dem sich
die beiden Partner mit den Scheren festhalten und sich ruckartig hin und
herziehen. Der Sinn dieses “Tanzes” besteht darin, dass das
Männchen das Weibchen über eine vorher von ihm am Boden befestigte
Spermatophore zieht, die das Weibchen dann in seine ventral gelegene Geschlechtsöffnung
aufnimmt. Nach 4 bis 8 Monaten gebährt diese Art unselbstständige Jungtiere, die noch für ca. 14 Tage auf dem Rücken der Mutter sitzen bleiben. |
Bei dieser Art handelt es sich um die einzige medizinisch relevante Skorpionsart der USA, d.h. die einzige, deren Stich systemische Folgen haben kann.
In dem James Bond-Film “Diamantenfieber” wird wahrscheinlich diese Art als Mordwerkzeug benutzt, die Auftragskiller finden einen Skorpion unter einem Stein und werfen ihn dem Opfer unter das T-Shirt – das Opfer stirbt innerhalb von Minuten. Eine solche Darstellung ist, wie immer im Zusammenhang mit giftigen Tieren, völlig übertrieben. Der letzte verbriefte Todesfall im Zusammenhang mit dieser Art stammt aus dem Jahr 1968. Normalerweise hat ein Stich nur starke Schmerzen zur Folge, die nach wenigen Stunden abklingen. In seltenen Fällen kann es jedoch auch zu einer Übererregung des ZNS kommen.
Die Toxine dieser Art blockieren die Schließung spannungsabhängiger Ionenkanäle. Ein Gegengift existiert und ist sehr wirksam.
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| Alle Fotos: Tobias Dörr |