Leiocephalus personatus oder Bunter Maskenleguan |
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Leiocephalus personatus gehört zur Gattung der Glattkopfleguane (Leiocephalus: leio = glatt, cephalus = Kopf), welche laut Literatur 23 Arten umfasst, die alle in der Karibik beheimatet sind. Es handelt sich bei den Maskenleguanen um kompakte Kleinleguane, welche einen kurzen kaum abgesetzten Kopf besitzen. Ihre Körpergröße beträgt bei ausgewachsenen Männchen 20 bis 27 cm, wobei etwa die Hälfte auf den Schanz fällt). Die Weibchen sind mit 18 bis 25 cm etwas kleiner. Die Schuppen auf der Körperoberseite sind gekielt, wobei das Männchen im Gegensatz zum Weibchen einen deutlich sichtbaren, ca. 1mm hohen, Rückenkamm aufweist, der bis zum Schwanzende reicht. |
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Leiocephalus personatus personatus COPE 1862 |
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Neben dem Bunten Maskenleguan (Leiocephalus personatus) werden im Handel hauptsächlich noch der Haiti Glattkopfleguan (Leiocephalus schreibersi) und der Rollschwanzleguan (Leiocephalus carinatus) angeboten, wobei sich die drei Arten in Bezug auf ihr Habitat deutlich voneinander unterscheiden. (Nähere Infos zum Haiti Glattkopfleguan gibt es auf dieser Seite: http://www.leiocephalus.de/) |
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L. personatus ernährt sich insektivor und frisst dabei alles, was er überwältigen kann. Die Insekten werden durch kurze Sprints und gezieltes zupacken erbeutet. Im Terrarium werden L. personatus überwiegend Heimchen, Grillen, Schaben, Fliegen sowie gelegentlich auch Wachsmotten und Wachsmaden sowie Mehlwürmer als Futter zur Verfügung gestellt (letztere drei allerdings nur gelegentlich, da sie bei zu häufiger Verfütterung zu einer schnellen Verfettung der Tiere führen können. Angeblich soll L. personatus auch hin und wieder Obst sowie Blüten fressen. Das konnte von mir allerdings noch nicht beobachtet werden). Da die im Handel angebotenen Futtertiere häufig nicht vitaminreich genug sind, ist es nötig sie mit Vitaminpräparaten aufzuwerten. Dazu werden die Futtertiere zusammen mit etwas Vitaminpulver in eine Dose gegeben und „eingepudert“. |
Für die Haltung eines Maskenleguan-Pärchens (aufgrund ihres territorialen Verhaltens sollte man nie mehrere Männchen oder Weibchen zusammen halten. Mehrere Männchen vertragen sich grundsätzlich nicht und fechten ernstzunehmende Beschädigungskämpfe aus.) benötigt man Trockenterrarium, welches aufgrund der enormen Agilität der Tiere eine große Grundfläche benötigt (nach eigener Einschätzung mindestens 100 x 50 cm). |
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Besonders wichtig ist eine besonders helle Ausleuchtung, die neben der Terrariengröße einer der wichtigsten Parameter ist. Außerdem ist es von Bedeutung durch den Einsatz von Baumwurzel, Baumrinden-Stück, etc. erhöhte Bereiche zu schaffen, die vor allem als Verstecke und Präsentierplätze (zum Balzen des Männchens während der Paarungszeit) sowie einen Sonnenplatz, an dem die Temperatur bis zu 45 °C erreicht und zur Thermoregulation der Tiere dient. |
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Ansonsten sollte im Terrarium die Tagestemperatur zwischen 24 und 30 °C (Sommer) liegen und Nachts um 5 bis 8° zurückgehen (im Winter sollten die Tagestemperaturen im Bereich von 18 bis 23 °C liegen und man muss darauf achten das die Temperatur nie unter 15 °C fällt). Die Luftfeuchtigkeit sollte tagsüber etwa 55 % betragen und nachts auf etwa 75 % ansteigen (am besten ist es, im Terrarium Bereiche mit untersch. Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten zu schaffen. Dies schafft man durch z.B. unterschiedlichen Bodengrund und Bepflanzung an geeigneten Stellen). |
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Eine Kurzübersicht über die Haltungsbedingungen für Leiocephalus personatus im Terrarium findet man auf http://www.leiocephalus.de/. |
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